Bei Sonne draußen sitzen, die Füße in kaltes Nass halten und aromatische Früchte genießen - einfach wunderbar. Das Fingerfood der Saison sind für mich eindeutig die Süßkirschen. Es macht so viel Spaß zuerst die dicksten Dinger aus der Tüte zu angelt, die Kerne in die nächstgelegene Hecke zu spucken und allen und jedem lustige Kirschpärchen an die Ohren zu hängen.
Aber zurück zum Ernst der Küche: Kirschenzeit ist Sommerzeit und im Winter ist nicht gut Kirschen essen. Darum musst du dich entscheiden: entweder hier und jetzt einfach nur schlemmen bis der Nachschub aus heimischen Landen versiegt oder doch lieber einen kleinen Hamstervorrat für üppige Käseteller und Wildgerichte anlegen. Meine Entscheidung ist klar: es wird eingekocht. Heute stehen Essigkirschen auf dem Programm. Und mal ehrlich: Kirschen vernaschen und Kirschen einmachen, dass geht doch wohl auch gleichzeitig.
- Essigkirschen
- frei nach Eline für 4-6 Gläser
- Süßkirschen, 1 Kilo entsteint
- Zucker, 275 g
- Orangenschale, 1 Schnitz
- Zitronenschale, 1 Schnitz
- Rotwein (Zweigelt), 300 ml
- Kirschsaft, 300 ml
- Banyuls, 120 ml
- Kischessig, 120 ml
- Zweigeltessig, 60 ml
- Balsamico, 60 ml
- Wer es mag: Vanillestange, Zimtstange, Sternanis
- Zucker, Flüssigkeiten und Zitrusschale aufkochen und mindestens um 1/3 reduzieren. Wie sauer die Kirschen werden hängt sehr stark von den verwendeten Essigsorten ab. Ich empfehle daher, erst einmal vorsichtig den Säuregrad zu testen und ggf. noch einmal nach zu würzen.
- Kirschen mit heißen Sud übergießen, einmalig aufkochen und dann in die zuvor mit kochendem Wasser ausgespülten Gläser füllen und verschließen.
















