Dienstag, 8. Juni 2010

Ein Rhabarber-Granité

  Eigentlich ist dieses Granité ein reines Zufallsprodukt, da es in dem Rezept von Michel Roux nur um ein Rhabarberkompott ging. Heraus gekommen ist jedoch ein sehr leckeres Rhabarber-Granité. Überhaupt: mag ich dieses Eisvariante mit seinen knusprigen Kristallen sehr gern, da es besonders einfach und ohne technische Hilfsmittel hergestellt werden kann (Eisfach natürlich ausgenommen :-). Es ist sehr erfrischend und kann auch gut als Zwischengang serviert werden. Granité (frz. gekrönt) bzw. Granita (Süditalien) ist ja eines der ältesten Eisvarianten überhaupt. Dann mal los:
  • 600 g Rhabarber
  • 200 ml Gewürztraminer
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Grenadine oder Garantapfelsaft
  Und so gehts: Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Weißwein, Grenadine und Zucker zu einem Sirup aufkochen und das Gemüse dazugeben. Das Ganze eine halbe Stunden auf kleinster Flamme köcheln lassen. Danach über einem Sieb mindestens eine weitere halbe Stunde abtropfen lassen und dabei die Flüssigkeit auffangen.
  So entstehen ca. 400-500 ml Basis für das Granité. Das gekochte Mus kann man mit aufgeschlagene Sahne sehr gut als Füllung für einen ebenso leckeren Kuchen verwendet.
Jetzt die Flüssigkeit in eine flache Metallschüssel geben und einfach in den Froster stellen. Das Granité alle 1-2 Stunden mit einer Gabel oder kleinem Messer durchrühren und dabei die Eiskristalle vom Schlüsselrand lösen. Der Vorgang muss mehrmals wiederholt werden, so dass am Ende das Eis gefroren und schön körnig ist.

Kommentare:

  1. Das gefällt mir sehr! Ich mag Rhabarber unglaublich gerne und auch das mittlerweile so langsam wieder aus der Mode kommende Zwischengangsorbet. Die Grenadine ist zum Färben, oder?

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  2. Du hast recht, die Grenadine ist hier verantwortlich für die gute Farbe. Außerdem rundet Sie auch den Geschmack wunderbar ab.

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  3. Das muss ich echt ausprobieren^^

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