Sonntag, 3. April 2011

gebackener Kabeljau, Mangoragout und Kokosreis

Die schönsten Früchtchen hängen bekanntlich oft im heimischen Garten, manchmal wachsen Sie aber auch beim Nachbarn gleich nebenan. Sicherlich ist Indien nicht gerade um die Ecke und Thailand wohl auch nicht. Aber in unser globalisierten Welt ist ja heutzutage fast jedes Land irgendwie ein Nachbar. Auf unserer letzten Reise habe wir wieder die tollsten und reifesten Früchte probiert und jedesmal bin ich aufs Neue vom unglaublichen Geschmack beeindruckt. Straßenhändler schieben Berge davon auf Holzkarren durch staubige Straßen, Frauen in Saris stapeln kunstvoll ihre Ernte an Marktständen auf und Kinder feilschen mit dir um den Preis für die schönsten Leckerbissen. Man braucht eigentlich nur seine Hand auszustrecken...







Es gibt wohl kaum etwas Leckeres als saftig reife Mangos, duftende Ananas, exotische Rambutans oder auch riesige Papayas. Nach solchen Luxusgenüssen fällt dann der Weg zum daheimgebliebenen Gemüsehandler des Vertrauens doch recht schwer. Daher kann man nur froh sein, dass jetzt endlich der Frühling vor der Tür steht und sich langsam die Stände wieder füllen. Doch eine kleine kulinarische Rückschau sei mir heute noch vergöngt...


 
 
  • gebackener Kabeljau, Mangoragout und Kokosreis
  • für 2 Personen 
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  • Kabeljaufilet, 300 g
  • Pankomehl
  • Ei, 1 ganzes
  • Mehl
  • Butterschmalz
  • Duftreis
  • Kokosraspeln
  • Kokosspänne 
  •   
  • Mango, 1 reife
  • Mangopulver, 1 Teelöffel
  • Ingwer, 1 Fingerbreit
  • Schalotte, 1 mittlere
  • Thaibasilikum, 3-4 Blätter
  • Chili
  • Wasser
  1. Kokosspänne ohne Fett in einer Pfanne rösten und mit etwas Salz würzen. Reis kochen und ca. 5 Minuten vor Fertigstellung die feine Kokosraspeln unterheben, den Topf gut verschließen und von Feuer nehmen. Der Reis gart im eigenen Dampf weiter. 
  2. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern auf der Vorder- und Rückseite abheben und in ca. 1 cm breite Würfel schneiden. Schalotte, Ingwer und Chili fein würfeln, Butter in einer Sauteuse schmelzen und die Zutaten darin anschwitzen. Die Mangowürfel dazugeben, durchschwenken und ggf. etwas Wasser angiessen. 
  3. Fischfilet teilen, würzen, mehlieren, in aufgeschlagenem Ei wenden und dann in Panko wälzen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und dann darin den Fisch von beiden Seiten für 1-2 Minuten knusprig braten.

Kommentare:

  1. Ich kaufe mir ne Flugmango, binde mir einen Sari um den Fastenleib und backe mir einen Kabeljau! Dazu schwelge ich in Deinen wunderschönen Bildern und wünsche mir, einmal so weit reisen zu können.

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  2. Und wie die Dir gegönnt sei :)!

    Das klingt sehr nachkochenswert. Allerdings würde es eine richtig gute reife Mango bei mir nur ganz schwer schaffen, nicht direkt gegessen zu werden. Dafür mag ich sie einfach zu gern.

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  3. @Astrid: das möchte ich sehen ;-)

    @Toni: da gebe ich dir recht, denn die Guten sind ja soooo selten hier im Land der langen Nasen.

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  4. Das Rezept klingt super. Aber ich glaube das mit der richtig gut reifen Mango wird auch bei mir schwierig...aber mal sehen vielleicht habe ich irgendwann mal wieder Glück!

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  5. Feine Kombination! Der Kabeljau würde auch in einem würzigen Pakorateig gute Figur machen. Denn die Süsse von Kokosreis und Mangofragout verträgt einiges an Schärfe und Würze als Kontrast.
    Ich bekomme öfter mal von einem Freund indische Mangos geschenkt. Die sind mir fast zu süss und intensiv in Vergleich zu lateinamerikanischen.

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  6. @Max: falls der Preis dich nicht abschreckt sind besagte Flugmangos die beste Wahl.

    @Eline: mit den Mangos aus Indien hast du recht, fast wie Pralinen und für mich Süßmaul ein absoluter Hochgenuss. Toll, dass du solche Quellen hast.

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  7. Bei den schönen Fotos werde ich ganz neidisch, auf den Markt möchte ich sofort. Das Gericht sieht auch köstlich aus!

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